Jasmin und Philipp verwirklichten mit ihrer Motorradweltreise beide einen alten Traum. Zusammen erfuhren sie Grenzen; politische, kulturelle, technische, körperliche und psychische. Getrieben von ihrer beider Neugierde auf die Welt, auf die Natur, auf die Menschen unseres Planeten begegnen sie sich und ihrer Umwelt fast täglich auf eine andere Art. Die erwartete sprichwörtliche Horizonterweiterung, das Abenteuer Reisen, forderte beide mehrmals heraus. Auf den rund 55.000km durch die Kontinente Amerika, Afrika und Europa waren die Motorräder ihr Zuhause, ihr Kleiderschrank, ihre Küche, ihr Gefährt, ihr treuer Begleiter!
Sandstürme, betrunkene Hotelbesitzer, Schlammlöcher, Nahrungsknappheit, Löwen, die auf der Welt erschreckend weit verbreitete Armut an Bildung und Lebensqualität, die Vielfalt der Natur, die unzähligen, wortlosen Begegnungen mit Menschen, die Zweisamkeit, Krankheit, Einöde, Lust, Stolz und Hoffnung wie Freude, dies alles weckte Gefühle in den zwei Reisenden. Gefühle, die sie fast vergassen, dass sie fähig sind, sie zu empfinden. Gefühle, die sie dem Leser durch ihre offene Art, durch ihre intime Darstellung ihrer Geschichten, ihrer Erlebnisse und ihrer Gedanken nahe bringen. Die Neugierde treibt an und die Demut vor dem Leben wächst mit jedem Kilometer.
Rezension
“Eines der besten aktuellen Motorrad-Reisebücher die ich gelesen habe.”
“Die Reise startet im Frühjahr 2003 in den USA und führt über Mittelamerika, bis nach Ushuaia, dann weiter von Kapstadt über Westafrika zurück nach Europa. Es gibt viele Bilder, auch kleine Kartenausschitte mit der Route. Das Schreibtempo ist human, man findet die Zeit über die gerade beschriebene Etappe nachzudenken. Es gibt wenige Sprünge, und es sind auch nur sehr wenige “Ecken” der Reise augelassen worden. Die zwei Autoren wechseln sich ab, so sieht man die Reise durch beide Augenpaare, die einer Frau und die eines Mannes.
“Horizonte” ist schön ausführlich. Viele eigene Impressionen der Autoren sind niedergeschrieben, viele eigene Beobachtungen und Überlegungen. Das Buch ist eine Mischung von Abenteuer-Roman und Doku (80/20): die Autoren kümmern sich abwechselnd um alle Themen die so ein Reisebericht beinhalten sollte. Die Reise selber, die Technik, die Menschen, die Länder, die eigenen Beobachtungen, die eigenen Gefühle und Gedanken – alles findet seinen Platz.
Ganz, ganz gut haben mir die Überlegungen zu dem Entwicklungsstand der Länder gefallen (z.B. Cola Light als Entwicklungs-Barometer) und die Erkenntnisse dass wir hier in Westeuropa viels durch die Medien-Linse sehen (z.B. die Mentalität der Äthiopier zum Thema Arbeit).” Dan





In 66 Tagen fast um die Welt: 21.946 Kilometer mit dem Motorroller
100.000 Meilen Einsamkeit: Geschichten von der Straße
Moto Libre: Mit Motorrädern durch Südamerika
Abenteuer Afrika: Mit dem Motorrad nach Kapstadt
Bis zum Ende der Welt: 70.000 km Erlebnisse
Auf und davon: Auf Motorrädern durch Europa, Asien und Afrika
Zauber des Orients: Auf Karawanenrouten entlang der Seidenstraße
Motorradtraum Wüste: 30.000 km und 25 Jahre Abenteuer
Michael Martin: 30 Jahre Abenteuer
Vollgas: Eine Frau, ein Motorrad, 20.000 Meilen Abenteuer
Motorradhandbuch für Frauen
Motorradtraum Weltreise: 135 000 Kilometer on the Road
Motorradreisen zwischen Urlaub und Expedition
Abgefahren: In 16 Jahren um die Welt
Das Motorrad-Buch für Frauen: Ausrüstung, Fahrtechnik, Wartung
Long Way Round: Der wilde Ritt um die Welt
Cologne - Shanghai: Eine Abenteuerreise
Frau + Motorrad = eine Liebesgeschichte
